Couchsurfing – eine Alternative für jedes Alter
Das Durchschnittsalter beim Couchsurfen liegt zwar bei 28 Jahren, jedoch entdecken mittlerweile auch Ältere Menschen diese kostengünstige Form des Reisens. Neben Übernachtungsmöglichkeiten ohne Bezahlung, bietet Couchsurfen jedoch viel mehr.
Schlafen auf fremden Sofas
Die Grundidee ist natürlich das kostengünstige Übernachten. Ohne viel Geld für ein Hotel oder Fremdenzimmer ausgeben zu müssen, quartiert man sich bei einem Anbieter aus dem Netzwerk ein. Für eine Nacht oder sogar mehrere Tage wird das Zuhause eines zuvor völlig Fremden das Domizil für Weltenbummler, Städtereisende oder abenteuerlustige Menschen. Wie komfortabel der Schlafplatz ist, lässt sich nicht von vornherein bestimmen. Ein wenig Glück gehört zu dieser besonderen Form des Reisens durchaus dazu. Der angebotene Schlafplatz kann sowohl eine durchgesessene Couch in der Wohnküche des Gastgebers sein, als auch ein bequemes Bett in einem separaten Zimmer.
Wie funktioniert Couchsurfing?
Nach Anmeldung auf einer Internetplattform erwirbt man eine kostenfreie Mitgliedschaft. Nun kann man selbst einen Schlafplatz anbieten. Dies ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Diese Plattformen bietet ein eigenes Mailsystem. Hierüber können sich die Interessenten austauschen und absprechen. Eine Suchmaske hilft beim Auffinden geeigneter Schlafplätze an allen erdenklichen Orten der Welt. Sind sich Gast und Gastgeber einig, wird die Schlüsselübergabe vor Ort organisiert oder der Couchanbieter erwartet seinen Gast persönlich. Geld ist an keiner Stelle im Spiel. Der Service ist absolut kostenlos. Wer sich ein wenig bei seinem Gastgeber erkenntlich zeigen möchte, kann das natürlich mit einer Einladung zum Essen oder ähnlichem tun.
Warum wird Couchsurfing immer beliebter?
Neben dem reinen Übernachtungsaspekt sprechen viele weitere Gründe für diese Form des Reisens. Durch das Wohnen bei “Einheimischen” ist man natürlich viel näher an der Kultur und Lebensweise des Gastlandes. Hautnah erlebt man Mentalität und Einzigartigkeit verschiedener Menschen. Die meisten Gastgeber stehen mit Tipps für Ausflüge oder Touren zu Sehenswürdigkeiten gern helfend zur Seite oder kommen sogar selbst mit. So kann man Dinge erleben, die kein Pauschaltourist geboten bekommt. Freundschaften entstehen über Ländergrenzen und Kulturunterschiede hinweg. Casey Fenton, der Gründer von Couchsurfing.org, sagte folgenden Satz: “Ich will die Welt kleiner machen.” Was also ist motivierender, als das Surfen auf einer fremden Couch einfach mal selbst zu probieren?
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